Die Wegelnburg und ihre Mühle Erstmals wird die Wegelnburg 1247 erwähnt, damit ist sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im Auftrage des Staufer Kaisers Federico, Friedrich II. (geb. 26. De-zember 1194 † 13. Dezember 1250) erbaut worden. Friedrichs Lieblingssitz in Deutschland war die Pfalz Hagenau im Elsaß, mindestens 24 mal besuchte der Süditaliener seine dortige Residenz. Längere Zeit hielt er sich in den Herbst- und Wintermonaten 1215/16, sowie der Winter- und Frühjahrszeiten in den Jahren 1218, 1219 und 1220, dort auf. Als er 1235 zum zweiten Mal länger in Deutschland weilte, diente ihm die Pfalz in Hagenau wiederum als bevorzugte Residenz und vor allem als Winterquartier. Als Friedrich II. erkannte, dass er sein Erbland gegen die Päpste und deren Verbündete verteidigen muss, startete er eine Bauiniative die von politisch- militärischen Gesichtspunkten bestimmt war. In einem ungeheuren Tempo sicherte er sein Erbland in Italien und Deutschland nach allen Seiten, in diesen Zeitraum fällt auch die Erbauung der Wegelnburg, die Burg die an einem alten Erzwaschplatz gebaut wurde..   Die Mühle wird erstmals mehrfach erwähnt im Zinßbuch gein (der) Wegelnburg von 1452 (Landesarchiv Speyer B2-Nr. 144/116 Blätter), damit ist sie die älteste Mühle im Tal der Wieslauter. Einen genauen Hinweis auf die Erbauungszeit der Mühle gibt es nicht, es ist jedoch nachvollziehbar, dass zur Verarbeitung der Feldfrüchte, die Herren der Ländereien der damaligen Ansiedlungen im Wegelnburger Land, eine Mühle brauchten. Hier bot sich im Hinblick auf die stark fließende Wieslauter dieser Standort für den Bau einer Mühle an. Das könnte fast zeitgleich oder etwas später mit dem Bau der Wegelnburg geschehen sein. Leider liegt die Zeit im Dunkeln, keine schriftliche Überlieferung, wann die Wegelnburg oder die Mühle entstanden ist, konnte bis heute gefunden werden.
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1247  -  die Existenz der Wegelnburg wird erstmals indirekt in einer Urkunde durch die Namensnennung               eines Reichsdienstmann B.De. Woeglenburc, nachweisbar. Diese Familie hat sich nach der Burg benannt. 1304  -  in einer Urkunde wird ein Siegfried von Wegelnburg genannt. 1322  -  die Burg untersteht der Landvogtei Hanau. 1330  -  Kaiser Ludwig der Bayer verpfändet die Burg an seine Neffen Pfalzgraf  Rudolf  der II. und Pfalzgraf               Ruprecht der I.. Das Pfand, die Burg wurde nicht eingelöst und ging in kurpfälzischen Besitz über. 1338  -  die Burg fällt allein Pfalzgraf Rudolf II. zu. 1410  -  Kurfürst Ludwig der IV. von der Pfalz wird Besitzer der Burg. 1417  -  Kurfürst Ludwig der IV. von der Pfalz tauscht die Burg mit seinem Bruder Herzog Stephan von Zweibrücken. 1603  -  Bernhard Falk von Falkenstein aus einem Wasgauer Adelsgeschlecht kauft die Wegelnburgmühle, diese               führt von nun an den Namen Falkenmühle. 1618  -  im dreißigjährigen Krieg von 1618 bis 1648, wird die Falkenmühle zerstört. In einer Urkunde von 1644               berichtet der Vogt des Amtes Wegelnburg:              Die Mühle in Bundenthal liegt über Haufen und es ist niemand der solche wieder aufbauen will. Während              des dreißigjährigen Kriegs war Christoffel von Grimmelshausen auf der Burg gefangen, was er in Simplicius              Simplicissimus erwähnt. 1689  -  die Burg welche sich immer noch im Besitz des Zweibrücker Hauses befindet, wird  im Pfälzischen               Erbfolgekrieg von französischen Truppen zerstört. Die Zerstörung ist leider so gründlich, dass die Burg nicht              wieder aufgebaut wird. Nicht so die Mühle: 1708  -  erging von der herzoglichen Zweibrücker Obrigkeit der Befehl die Mühle wieder aufzubauen. 1760  -  David Helbling, Müller von der Wappenschmied und Schleifmühle zu Schönau übernimmt die Falkenmühle.               Seit dieser Zeit befindet sich die Mühle im Besitz der Familie, die 1865 noch die Waldenburgische Mühle auf              der gegenüberliegenden Seite der Wieslauter hinzukaufte. 1975  -  die ersten Ferienwohnungen werden auf der Mühle eingerichtet. 2003  -  die Mühle mit ihren umliegenden Gebäuden wird von Grund auf renoviert, die alte Mühle mit ihrer Technik               bleibt original erhalten. 2010     Diese Texte sind Auszüg aus den Büchern                                                                “Die Wegelnburg und die Falkenmühle”,               Verfasser Peter Müller-Helbling.
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